Die Besoldung der Landsknechte

Die Besoldung der Landsknechtsheere basierte zu Beginn des 16. Jahrhunderts auf dem Faktor 4, da einfache Landsknechte 4 Gulden monatlich ausgezahlt bekamen. Dementsprechend wurde ein Doppelsöldner mit 8 Gulden entlohnt, während beispielsweise der Hurenwaibel 12 und der Hauptmann 40 Gulden erhielt. Der Sold für einen Obristen betrug 400 Gulden im Monat. Eine regelmäßige und angemessene Besoldung stellte jedoch nicht den Regelfall dar, was Meutereien und Plünderungen nach sich zog. Da die Finanzkraft ausländischer Staaten oftmals größer war als die der Habsburger, ließen sich viele Landsknechte unter Missachtung des von ihnen geleisteten Eids abwerben.